Bei so vielen Aktien da draußen: Was soll der neue Anleger kaufen? Wenn Sie viel Zeit haben und ein Informations- und Meinungsjunkie werden möchten, könnten Sie Tausende von Stunden damit verbringen, alle Zeitungen, Websites, Finanzblogs, Diskussionsforen und Newsletter zu lesen, die sich mit praktisch jeder der über 20.000 Aktien an der NYSE/AMEX und der NASDAQ befassen. Allerdings müssten Sie so viel Zeit investieren, dass Ihr „Kopfschmerzquotient“ durch die Decke gehen würde.
Oft ist ein KISS-Ansatz („keep it simple, stupid!“ – halte es einfach, Dummkopf!) der beste Ausgangspunkt. Er kann für Sie besser funktionieren als viele der anderen angeblichen „Experten“ und Informationsquellen da draußen. Fragen Sie sich: „In welchem Bereich bin ich Experte?“
Sind Sie Arzt oder Ärztin und wissen Sie, welches das heiße neue Medikament oder Pharmaunternehmen ist? Sind Sie Lehrerin oder Lehrer und wissen Sie, welches das neueste Gerät oder Softwareprogramm ist, das Ihre Schule kauft? Arbeiten Sie in einem Supermarkt und plötzlich fragen alle nach einem bestimmten XYZ-Produkt, und Sie können die Regale nicht damit füllen? Sind Sie Mutter und plötzlich fragen alle Kinder nach einer bestimmten Marke Kunststoffschuhe oder einem neuen iPod?
Jede und jeder von uns weiß mehr, als wir denken, denn jeden Tag tragen wir zu den Gewinnen (oder Verlusten) der Aktien bei, die wir am Markt auswählen. Wir entscheiden uns für Starbucks (SBUX) zum Kaffee und lassen die morgendliche Diet Coke (KO) weg. Wir essen bei McDonald’s (MCD) zu Mittag und nicht bei Taco Bell (YUM). Wir kaufen die Kleidung für unsere Kinder bei The Gap (GPS) statt bei Limited (LTD). Warum treffen wir diese Entscheidungen? Weil es an einem Produkt oder an der Art und Weise, wie ein Unternehmen geführt wird, etwas gibt, das uns dorthin ziehen lässt statt zur Konkurrenz. Gehen Sie jemals in ein Geschäft oder Restaurant und sagen: „Wow! Dieser Laden ist immer voll?“ Wenn ja, gehen Sie nicht verärgert wieder hinaus. Finden Sie stattdessen mehr über das Unternehmen heraus und prüfen Sie, ob es börsennotiert ist. Wenn meine Frau vom Einkaufen nach Hause kommt, frage ich als Erstes: „Wo waren Sie?“, dann: „Wie viel haben Sie ausgegeben?“, und dann: „War es voll?“ Ich führe mit meiner Frau nicht einfach belangloses Gespräch, ich recherchiere Aktien!










