8-03 Swing-Trading

Swing-Trading bedeutet, auf dem Kurschart einer Aktie „Kanäle“ oder „Tunnel“ von Preisbewegungen zu identifizieren und dann zu kaufen, wenn der Kurs den unteren Rand des Kanals erreicht, und zu verkaufen, wenn er den oberen Rand erreicht.

Swing-Trading kann über jeden Zeitraum hinweg betrieben werden: intraday, täglich, wöchentlich oder monatlich – je nach Temperament des Traders und seiner Fähigkeit, Zeit darauf zu verwenden, den Kurs der Aktie zu verfolgen.

Auf Intraday-Basis durchgeführt, ist Swing-Trading wie Daytrading auf Steroiden, kombiniert mit einem Sicherheitsnetz. Es berücksichtigt kurzfristige Kurszyklen, die durch tägliche Schwankungen der Marktpreise verursacht werden.

Die meisten Swing-Trader halten Aktien jedoch nur ein paar Tage oder bis zu einer Woche. Ihre Idee ist, dass Preisbewegungen von Minute zu Minute oder von Stunde zu Stunde zu zufällig sind, um sie vorherzusagen, aber wenn man sie über einige Tage glättet, ergibt sich ein besseres Bild von Trends sowie Unterstützungs- und Widerstandsniveaus:

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Apples (AAPL) Aktienkurs bewegte sich innerhalb vorhersehbarer „Kanäle“, was Swing-Trading auf Wochenbasis Ende 2007 sehr profitabel machte. Zwei klare Vorteile des Swing-Tradings sind, dass es im Hinblick auf gezahlte Provisionen weniger belastend ist als Daytrading und dass es in Ordnung ist, für ein paar Stunden vom Computer wegzugehen, wenn es sein muss.

Die meisten Swing-Trading-Strategien berücksichtigen die Möglichkeit einer Kursbewegung innerhalb eines kurzen Zeitraums von zwei bis vier Tagen. Swing Trading ist bei Privatanlegern beliebt, wird von großen institutionellen Händlern jedoch selten genutzt, da diese in der Regel nicht schnell genug reagieren können, um diese Strategie zu ihrem Vorteil zu nutzen. Kleinere Anleger und Einzelpersonen können jedoch hervorragende Gewinne erzielen, wenn ihre Swing-Trading-Strategie solide ist. Dennoch müssen Sie verstehen, dass wie beim Daytrading ein erhebliches Risiko besteht.

Ich habe festgestellt, dass das Tempo beim Daytrading zu hoch ist und ich nicht immer realistische Stop-Loss-Orders platzieren und verwalten konnte. Beim Swing Trading hingegen, da man etwas mehr Zeit hat, um zu reagieren und einen Handelsplan aufzustellen, kann man Limit- und Stop-Loss-Orders besser einsetzen, um das Portfolio zu steuern und das Risiko zu verringern. Außerdem lassen sich beim Swing Trading problemlos 5 bis 8 Positionen gleichzeitig verwalten – etwas, das man als Daytrader nie könnte.