Swing-Trading bedeutet, auf dem Kurschart einer Aktie „Kanäle“ oder „Tunnel“ von Kursbewegungen zu identifizieren und dann zu kaufen, wenn der Kurs den unteren Rand des Kanals erreicht, und zu verkaufen, wenn er den oberen Rand erreicht.
Swing-Trading kann über jeden Zeitraum betrieben werden: intraday, täglich, wöchentlich oder monatlich – je nach Temperament des Traders und seiner Fähigkeit, Zeit für die Beobachtung des Aktienkurses aufzubringen.
Auf intraday-Basis betrieben ist Swing-Trading wie Day-Trading auf Steroiden, gepaart mit einem Sicherheitsnetz. Dabei werden kurzfristige Kurszyklen berücksichtigt, die durch tägliche Schwankungen der Marktpreise entstehen.
Die meisten Swing-Trader halten Aktien jedoch nur einige Tage bis zu einer Woche. Ihre Idee ist, dass Kursbewegungen von Minute zu Minute oder Stunde zu Stunde zu zufällig sind, um sie vorherzusagen, aber wenn man sie über einige Tage glättet, ergibt sich ein besseres Bild von Trends sowie Unterstützungs- und Widerstandsniveaus:

Apples (AAPL) Aktienkurs bewegte sich Ende 2007 innerhalb vorhersehbarer „Kanäle“, was das wöchentliche Swing-Trading sehr profitabel machte. Zwei klare Vorteile des Swing-Tradings sind, dass es bei den gezahlten Provisionen nicht so sehr ins Gewicht fällt wie Day-Trading, und dass es in Ordnung ist, für ein paar Stunden vom Computer wegzugehen, wenn man das muss.
Die meisten Swing-Trading-Strategien berücksichtigen die Möglichkeit einer Kursbewegung innerhalb eines kurzen Zeitraums von zwei bis vier Tagen. Swing-Trading ist bei privaten Tradern beliebt, wird aber von großen institutionellen Tradern selten genutzt, da diese in der Regel nicht schnell genug reagieren können, um diese Strategie zu ihrem Vorteil zu nutzen. Kleinere Anleger und Privatanleger können jedoch hervorragende Gewinne erzielen, wenn ihre Swing-Trading-Strategie stimmig ist. Dennoch müssen Sie verstehen, dass – wie beim Day-Trading – ein erhebliches Risiko besteht.
Ich habe festgestellt, dass das Tempo im Day-Trading zu hoch ist und ich realistische Stop-Loss-Orders nicht immer setzen und verwalten konnte. Beim Swing-Trading hingegen haben Sie etwas mehr Zeit zu reagieren und einen Handelsplan zu erstellen, sodass Sie Limits und Stop-Loss-Orders besser nutzen können, um Ihr Portfolio zu verwalten und das Risiko zu senken. Außerdem können Sie beim Swing-Trading problemlos 5 bis 8 Positionen gleichzeitig verwalten – etwas, das Sie als Day-Trader niemals könnten.










