Ein Doppelboden-Chart sieht aus wie ein „W“. Er zeigt an, dass die Aktie den Tiefstkurs erreicht hatte, einen kurzen – wenn auch nur kurzen – Anstieg verzeichnete und dann erneut fiel, sodass aus einer „V“-Form ein „W“ wurde. Die beiden umgekehrten Spitzen sollten ungefähr auf demselben Tiefstkurs liegen, und der Zeitraum sollte ähnlich sein, damit das recht sauber geformte „W“ entsteht.
Ein Doppelboden ist jedoch erst dann vollständig, wenn die Kurse über das obere Ende des Punkts steigen, der das zweite Tief gebildet hat.
Die beiden Tiefpunkte werden klar voneinander unterscheidbar sein. Das Muster ist abgeschlossen, wenn die Kurse über das höchste Hoch der Formation steigen. Dieses höchste Hoch wird als „Bestätigungspunkt“ bezeichnet.
Analysten unterscheiden sich in ihren genauen Definitionen eines Doppelbodens. Nach Ansicht einiger sollte nach dem ersten gebildeten Tief eine Rallye von mindestens 10 % folgen. Dieser Anstieg wird von Hoch zu Tief gemessen. Danach sollte ein zweites Tief folgen. Das zweite Tief, das wieder zum vorherigen Tief zurückkehrt (plus/minus 3 %), sollte bei geringerem Volumen als das erste entstehen. Andere Analysten vertreten die Auffassung, dass der zwischen den beiden Tiefpunkten verzeichnete Anstieg mindestens 20 % betragen sollte und die Tiefpunkte mindestens einen Monat auseinanderliegen sollten.
Sehen Sie sich das Diagramm unten an, das einen sehr klar definierten Doppelboden und anschließend den folgenden Anstieg zeigt:











