RSI ist die Abkürzung für „Relative Strength Index“ (Relative-Stärke-Index). Der RSI wurde 1978 von J. Welles Wilder entwickelt, um die Stärke und das Ausmaß der Kursgewinne und -verluste einer Aktie in den jüngsten Zeiträumen zu vergleichen. Die einfache Formel wandelt diese Gewinn- und Verlustdaten in eine Zahl von 0 bis 100 um.
Um die Analyse einfach zu halten, sollten Sie die drei Faktoren des RSI betrachten: RS (Relative Stärke), durchschnittliche Gewinne und durchschnittliche Verluste. Die Formel: 100 – (100/RS + 1), wobei RS der durchschnittliche Gewinn geteilt durch den durchschnittlichen Verlust über den betrachteten Zeitraum ist.
Die meisten Analysten verwenden die Abkürzung „RSI“ statt des vollständigen Namens, da es weitere von Analysten entwickelte Formeln für „relative Stärke“ gibt. Diese „Konkurrenten“ sind tendenziell komplexer und verwenden Daten aus mehreren Aktien statt nur aus einer wie beim RSI. Für einen neueren Anleger sollte der RSI relevanter sein, wenn Sie versuchen, die relative Stärke oder Schwäche eines Wertpapiers zu bestimmen, das Sie in Ihr Portfolio aufnehmen oder daraus entfernen möchten.
In den meisten virtuellen Konten können Sie RSI-Linien zeichnen, indem Sie auf der Chartseite das Dropdown-Menü „Untere Indikatoren“ verwenden.











